Carlos        

2009: schwere Entscheidungen...

…waren zum einen mich von meiner Cover-Band „Carlos & Friends“ zu trennen um

musikalisch neue Wege zu gehen, 

und zum anderen auch beruflich endlich meinen Weg zu finden.



In diesem Jahr befand ich mich in einem beruflichen Rehabilitationsprogramm der ARGE,

weil ich meine Job-Experimente vom Bauhelfer über UPS-Fahrer bis hin zum Müllmann

aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte.

 

 

       

        Seit meinem Eintritt ins Berufsleben 1990 fühlte ich mich

        gezwungen die Erwartungen meiner Familie sowie der Gesellschaft

        zu erfüllen, obwohl ich schon seit frühester Kindheit nur von

        einem Wunsch beseelt war:


        Musiker
, bzw. Rockstar zu werden!

  

 

Letzteres hatte ich ja bereits mit meiner Band „Face Off“ ausgelebt und wäre dabei fast zugrunde gegangen…

Nun war es an der Zeit Verantwortung zu übernehmen - nicht nur für mein Leben,

sondern auch für das meines Sohnes Sabino, der 2007 zur Welt kam.

Ich war auf dem besten Wege ein ernst zu nehmender Musiker zu werden, der nun auch von seiner Musik leben kann.


Im Sommer 2009 tat sich eine weitere Chance auf:

Franz Kaulen, ein guter Freund, meldete mich ohne mein Wissen beim „härtesten Talentwettbewerb Deutschlands“ an,

der „Linus’ Talentprobe“.

Anfänglich war ich wenig begeistert als ich per Email davon erfuhr...

Doch nach einigen Überlegungen und dem Zuspruch von Freunden

und Fans, änderte ich meine Meinung und wagte den Versuch!

Nach einem erfolgreichen Casting ging es am 14. August

in eine der Open-Air-Shows zum Tanzbrunnen nach Köln.

Ich rockte mir vor ca. 7000 Zuschauern die Seele aus dem Leib und

kam tatsächlich ins Finale des Wettbewerbs am 28. November!

       

Mit dieser guten Nachricht im Gepäck kehrte ich in meine Heimatstadt Stolberg zurück,

fest entschlossen das Finale der „Linus’ Talentprobe“ zu gewinnen!

 

Von nun an konnte ich mich vor lauter Auftrittsanfragen kaum

noch retten...

 

Zu dieser Zeit bat ich meine Freundin Melanie Esser meine

Organisation (Management) zu übernehmen.

Sie ist mir seitdem bei sehr vielen Dingen wie meiner Terminkoordination,

Layouts für Plakate/Flyer, sowie dem gesamten „Papierkram“

(Verträge, Rechnungen, Buchhaltung, etc.) behilflich.

 
Sie koordinierte auch den gesamten Ticketverkauf und die

Busorganisation z1ur Fahrt zum Linus’ Finale am 28. Nov. 2009:


 

Das Ergebnis war, dass ich mit der Unterstützung von

350 mitgereisten „Fans & Friends“ in 5(!) Reisebussen

das Finale gewann!


Dieser Abend war nicht nur mein Sieg, sondern auch ein Sieg meiner

Fans, die mit ihrer Präsenz und unglaublichen Lautstärke das

restliche Publikum und die anderen Kandidaten das Fürchten lehrten!

Presse:

Danach brach ein regelrechter Hype aus, und es kamen noch mehr

Anfragen für Auftritte hinzu.

 

Ich bedankte mich im März 2010 bei meinen vielen treuen Fans mit meiner

Fiesta del Carlos!
 

Einem Event, das ich als geplante jährliche Veranstaltung ins Leben gerufen

habe um den Leuten in der Region immer wieder etwas Besonderes zu

bieten.



Mittlerweile war mein Bekanntheitsgrad in der Region so groß geworden,

dass ich nun den Mut fassen konnte den Schritt in die Selbstständigkeit

zu wagen, und endlich meinen Traum zu erfüllen:


ein Leben als Musiker zu leben!




Nachdem alle Hürden mit der ARGE, dem Finanzamt, sowie der

Künstlersozialkasse genommen waren, war ich nach langer Odysee

endlich ans Ziel gelangt:

An den Wochenenden spiele ich bei den unterschiedlichsten

Veranstaltungen:

von Biker-Partys über Geburtstagsfeiern, Betriebsfeste, Hochzeiten

bis hin zu Stadtfesten in ganz Deutschland;

„on the road“ mit meinem Wohnmobil, einem lang gehegten Wunsch, den ich mir nun auch erfüllen konnte!

                                  

 

                                   Es ist ein schönes Gefühl,

                                   auf eigenen Beinen zu stehen und durch die Musik

                                   Land und Leute kennenzulernen...

 

 

 

 

 

 

An zwei Tagen in der Woche gebe ich zudem noch Gitarrenunterricht

für Anfänger in meiner „School of Rock“:

Ich möchte mit meinem Unterricht meinen Schülern dazu verhelfen,

mit einfachen Tipps & Tricks einen leichten Einstieg in die Musik zu finden und ihnen

in jeglicher Hinsicht mit Rat und Tat zur Seite stehen; ihnen also das bieten, was mir

damals fehlte, und ich mir alleine, mit viel Zeit und Mühe, hart erarbeiten musste.

 

Denn ich bin dankbar endlich das tun zu können,

was ich am besten kann und was ich schon immer tun wollte:

MUSIK MACHEN!

           
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